Unser Behandlungsspektrum
Was wir behandeln – und was nicht

Was wir behandeln

Problemfelder, die in der MUNIP Ambulanz behandelt werden können

Da wir eine Ausbildungsambulanz mit angehenden Psychotherapeutinnen/en sind, freuen wir uns über Patientinnen und Patienten, die von unserem Angebot optimal profitieren können. Folgende Problembereiche können wir bei uns behandeln:

Anpassungsstörungen

Bei einer Anpassungsstörung hat in der Regel mind. ein auslösendes Ereignis dazu geführt, dass sich die Psyche aufgrund von Überforderung nicht mehr an die aktuelle Situation anpassen kann und mit Symptomen reagiert, die häufig depressiven Symptomen ähneln. Dies kann zu Beeinträchtigungen in der Ausübung des Alltags führen. Typische Beispiele für eine Anpassungsstörung sind z. B. anhaltende, psychische Probleme nach einer Trennung, bei Beziehungsproblemen, bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, veränderte Umstände, die zu starkem Stressempfinden führen, etc.

Affektive Störungen (z. B. Depressionen, bipolare Erkrankungen)

Eine Depression macht sich durch entweder anhaltend gedrückte oder gereizte Stimmung bemerkbar, sowie durch eine Beeinträchtigung in der Motivation und Kraft, den Alltag zu bewältigen. Auch eine reduzierte Wahrnehmung von Gefühlen, ein Rückzug vom sozialen Umfeld, die Aufgabe von bisherigen Interessen und Aktivitäten, Schlafprobleme und verstärkte Selbstzweifel können auftreten. Oft werden die Beschwerden zudem von lebensmüden Gedanken oder Gedanken, sich das Leben zu nehmen, begleitet.

Eine bipolare Störung beinhaltet manische Phasen, also Episoden, in denen man sich über mindestens 5 Tage anhaltend sehr überdreht fühlt, zu untypisch sorgloser Geldverschwendung oder anderen impulsiven Verhaltensweisen neigt oder eine deutliche Selbstüberschätzung auftritt. Betroffene berichten manchmal auch über eine starke Gereiztheit oder Gedankenrasen.

Angsterkrankungen

Manche Menschen sind permanent angespannt und nervös und machen sich stetig über alles Mögliche Sorgen und Gedanken. Sie spielen innerlich ein beängstigendes Szenario nach dem anderen ab und bekommen darüber sogar Magen- oder Kopfschmerzen. Andere haben Ängste vor ganz speziellen Dingen oder Situationen, z. B. Spinnen, Höhe, Spritzen oder vor Situationen, aus denen sie nur schwer entkommen können (Kino, voller Bus, …) oder in denen die Gefahr besteht, etwas Peinliches zu tun oder sich lächerlich zu machen (z. B. im Mittelpunkt stehen). Und wieder andere bekommen aus heiterem Himmel Panik und werden unvorhersehbar plötzlich von starken, körperlichen Zuständen (z. B. Herzrasen, Schwitzen, Atemnot) überfallen.

Zwangserkrankungen

Wenn das häufige, wiederholte Ausführen der immer selben Handlungen oder Rituale (z. B. Zählen, Waschen, Ordnen) zu Beeinträchtigungen im Alltag führt oder sich immer wieder dieselben Gedanken unangenehm aufdrängen, könnte eine Zwangserkrankung vorliegen.

Essstörungen

Essstörungen haben viele Gesichter. Manche Menschen möchten nicht mehr essen, um ihr Gewicht stetig zu reduzieren oder sehr niedrig zu halten, und finden sich dabei selbst oft weiterhin zu dick. Andere können mit dem Essen gar nicht mehr aufhören, besonders, wenn sie sich gestresst, gelangweilt oder emotional überlastet fühlen. Manche möchten ihr Essen oder die eingenommenen Kalorien sofort nach dem Verzehr wieder loswerden, um nicht zuzunehmen – egal ob durch Sport, Fasten, Erbrechen oder andere Arten. Andere bringen es nicht mehr über sich, auch mal „ungesunde“ Lebensmittel zu sich zu nehmen oder auf den Sport zu verzichten.

Somatoforme Störungen

Irgendwie haben Sie schon länger so ein komisches Gefühl und befürchten schon seit einer Weile, dass etwas mit Ihrem Körper nicht in Ordnung sein könnte. Vielleicht haben Sie sogar einen konkreten Verdacht und lassen diesen regelmäßig bei Ärzten überprüfen und informieren sich viel über mögliche Krankheiten. Oder Sie haben schon lange Schmerzen, die Sie nicht loswerden und für die niemand eine hinreichende Erklärung findet. Dann könnten Sie evtl. unter einer somatoformen Störung leiden.

Störungen der Impulskontrolle

Sie können Tätigkeiten, die Ihnen kurz- oder langfristig schaden, einfach nicht sein lassen (z. B. exzessives Shoppen, Klauen, Fingernägelkauen)? Obwohl sie sich schon oft vorgenommen haben, etwas zu ändern, bricht es immer wieder über Sie herein und Sie scheinen die Kontrolle zu verlieren? Dann könnten Sie an einer Störung der Impulskontrolle leiden.

ADHS

Schon im Kindesalter waren Menschen, die an ADHS leiden, häufig hibbelig, verträumt, für kurze Zeit stark begeisterungsfähig oder konnten sich schwer längerfristig auf eine Sache konzentrieren. Ähnliche Probleme können im Erwachsenenalter fortbestehen. Struktur und Organisation stellen eine Herausforderung dar und das Interesse an Dingen verfliegt so schnell, wie es gekommen ist. Manchmal gestalten sich auch soziale Beziehungen als schwierig und impulsive Verhaltensweisen können auftreten.

Suchterkrankungen (stabile Abstinenzphase)

Suchterkrankungen nach einer abgeschlossenen Entwöhnung können in unserer Ambulanz nachbehandelt werden.

Behandlungsspektrum in der MUNIP Ambulanz
Behandlungsspektrum in der MUNIP Ambulanz

Was wir nicht behandeln

Problemfelder, die in der MUNIP Ambulanz nicht behandelt werden können

  • Sehr komplexe Problematiken (z. B. ausführliche Vorgeschichte einer psychiatrischen Erkrankung inkl. vieler Vorbehandlungen, viele gleichzeitig bestehende Diagnosen, etc.)
  • Sehr schwerwiegende Problematiken (z. B. Suizidversuche in der Vorgeschichte, akute Suizidalität, aktuelle Selbstverletzung)
  • Aktueller Substanzmissbrauch
  • Schwere Akuterkrankungen, die zuerst eine stationäre Behandlung erforderlich machen
Therapieraum MUNIP Ambulanz

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